Autogenes Training

Grundlage des Autogenen Trainings ist die Fähigkeit zu entspannen und seine Gedanken in Kontrolle zu halten.
Jede Übung mit ihren verschiedenen Komponenten (Schwere, Wärme, Atemwahrnehmung) wird entweder im Liegen oder im Sitzen durchgeführt.
Durch häufiges Wiederholen einer Übungsformel erreicht man nach einiger Zeit den gewünschten Effekt. Der Körper gewöhnt sich an diese Anforderungen und reagiert bei jeder weiteren Übung schneller. Durch diesen positiven Gewöhnungseffekt gelingt es in einer aktuellen Stresssituation, eine schnelle Entspannung zu erreichen.
Typische Anzeichen einer solchen körperlichen Entspannung sind ein normaler Blutdruck, ein gleichmäßiger Herzschlag oder ein ruhiger Atem. Das AT ist auch eine beliebte Methode bei Schlafstörungen. Die ewig kreisenden Alltagsgedanken, die die Einschlafphase erschweren, werden durch die entsprechende Autosuggestion gebremst. Das Gehirn beruhigt sich und die Durchschlafrate erhöht sich.

 

Progressive Muskelentspannung

Die Progressive Muskelentspannung ist ein systematisches Muskelentspannungstraining. Durch die abwechselnde An -und Entspannung bestimmter Muskelpartien entwickelt sich ein neues Körperbewusstsein, so dass durch die frühzeitige Wahrnehmung von beginnenden Verspannungen aktiv mit Entspannungen reagiert werden kann. Für eine erfolgreiche Anwendung muss der Übende in der Lage sein, sich eine zeitlang auf bestimmte Muskeln und Muskelgruppen seines Körpers zu konzentrieren, um diese dann anspannen und lockern zu können.
Die PME ist eine leicht erlernbare Methode, durch die eine körperlich-seelische Wohlspannung gefördert wird. Sie ist als Kurzentspannung in alltäglichen Situationen anwendbar und lässt sich wegen der raschen Wirksamkeit gut mit anderen Übungswegen kombinieren, beispielsweise mit Yoga oder Meditation.