Klangschale Frühling

Meditation zeigt uns den inneren Frieden, der bereits in uns wohnt.

– Tenzin Gyatso, 14. Dalai Lama

Meditation ist ein Zustand wacher Ruhe.
Ein Zustand in dem ich ganz in mir ruhe, ganz bei mir bin, als ein Zustand der Verbundenheit.
Verbunden mit meinem Körper, meinem Atem.
Über meinem Atem – den äußeren und den inneren – erfahre ich meditativ mein Da – Sein und meine Teilhabe am Leben.
Das Gemeinsame bei der Meditation ist allerdings das Anliegen, den Menschen zu sich kommen zu lassen, damit er in der Lage ist, das Wesentliche vom Unwesentlichen und das Ewige vom Vergänglichen zu unterscheiden. (=Vidya)
Meditation ist ein systematisches Verfahren dafür, unsere verborgene Geisteskraft zu ergreifen und in höchstem Maße zu konzentrieren. Sie besteht im Schulen des Geistes, insbesondere der Aufmerksamkeit und des Willens, damit wir von der Oberflächenebene des Bewusstseins aus aufbrechen und in die tiefsten Tiefen reisen können.

Was bewirkt Meditation

Regelmäßige Meditation senkt nachweislich den Blutdruck, die Herzfrequenz wird ruhiger, die Hirnstromkurven werden verlangsamt, fördert die Schlaftiefe, stärkt die Konzentration und reduziert Muskelspannungen. Dafür wird die Abwehr angekurbelt, die Blutgefäße weiten sich, Belohnungs-und Motivationsareale im Gehirn werden aktiviert und körpereigene Opiate (wie endogenes Morphium) werden ausgeschüttet.
Meditation wirkt wie ein natürliches Bio-Lifting. Sie strahlen Zufriedenheit, innere Ruhe und Gelassenheit sichtbar aus. Der meditative Zustand ist neurologisch als Veränderung der Hirnwellen messbar.
Meditation hilft jedem, zur Ruhe zu kommen, die Stimmung zu heben und die Immunabwehr zu verbessern.

„Meditation lindert Schmerzen so gut wie Arznei.
Wenn es wehtut. Kann meditieren helfen und das verblüffend effektiv.
Im Experiment stellte sich heraus, dass Geistesübungen Schmerzen ebenso gut lindern können wie starke Medikamente. Zugleich konnten Forscher messen, was dabei im Gehirn passiert.“ (Spiegel)

Meditation: Abgeleitet von lat. Verb meditatio/ meditari: nachdenken, nachsinnen, überlegen. Verwandt mit lat. mederi: heilen.

Gönne dir einen Augenblick des Friedens,
und du wirst begreifen,
wie unsinnig es ist,dich abzuhetzen.
Lerne schweigen,
und du wirst feststellen,
dass du zuviel geredet hast.
Sei gütig,
und du wirst merken,
dass du zu streng über andere geurteilt hast.

(Taoistische Lebensweisheit)

Es gibt passive und aktive Meditationen. Welche zu Ihnen passt, können Sie in meinen Workshops oder in Einzelsitzungen herausfinden.

 

Eine Übersicht über verschiedene Meditationstechniken findest Du unter Methoden.